Peritonitis
Die feline infektiöse Peritonitis wird durch einen Virus ausgelöst, der ausschließlich Katzen befällt. Das Virus wurde erstmals 1954 in den USA lokalisiert und ist bis heute noch immer nicht ganz erforscht. Bei einer Peritonitis werden zwei Gruppen unterschieden: Die trockene und die feuchte Peritonitis.
Bei der feuchten Form, an der etwa 75% der Katzen erkranken, kommt es zu Entzündungen der Blutzellen und der Blutgefäße. Die Katze leidet unter Wassersucht und hat Wassereinlagerungen in der Brusthöhle, was wiederum zu einer schweren Atemnot führen kann.
In der trockenen Form können sich Knoten in den inneren Organen bilden, aber auch der gesamte Bauchraum, die Augen und die Haut können betroffen sein. Zu den ersten Anzeichen einer Peritonitis gehört auch, dass die Katze nicht mehr fressen will und regelrecht magersüchtig wird. Außerdem kann es zu einem leichten Fieber kommen.
Eine sichere Diagnose kann der Tierarzt nur bei Katzen stellen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Es gibt keine wirksame oder effiziente Therapie um Peritonitis zu heilen. In der Regel stirbt die Katze innerhalb weniger Wochen. Es hat bereits Versuche mit dem Krebsmedikament Interferon gegeben, aber ohne nennenswerte Erfolge. Immer wieder wird nach einem Impfstoff gegen die Krankheit geforscht, aber es gibt auch darüber keine gesicherten Erkenntnisse.
Peritonitis tritt hauptsächlich in Tierheimen auf, wo viele Katzen an einem Platz relativ eng zusammen leben.