Startseite | Impressum

Räude

Nicht nur verwahrloste Katzen können Räude bekommen, auch normale Hauskatzen können von der durch Milben verursachten Krankheit befallen werden. Aber in der Regel stecken sich unterernährte, ungepflegte und geschwächte Katzen eher mit Räude an.

Die Milben, die für die Räude verantwortlich sind, leben in der Haut der Katze und graben dort Gänge. Räude ist hochgradig ansteckend, da die Milben bei normaler Zimmertemperatur und Luftfeuchtigkeit zwei bis vier Tage und bei konstanten 12° Grad Celsius und hoher Luftfeuchte auch 14 Tage überleben können. Betroffen sind vor allem die Vorderbeine, die Augenpartie und die Mundwinkel.

Ist das Immunsystem der Katze gesund oder wird durch Medikamente zusätzlich gestärkt, heilt die Räude innerhalb von einem Monat von selbst aus. Man sollte auf jeden Fall alle Utensilien mit denen die Katze in einem unmittelbaren Kontakt war, entweder bei -18° Grad (tötet die Milben ab) ins Tiefkühlfach legen oder mit einem Dampfreiniger desinfizieren.

Ein altes Hausmittel gegen Räude ist Altöl. Das kann allerdings für die Katze lebensgefährlich werden, also wenn eine Katze die Räude hat, Hände weg von altem Öl.